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Tetanus-Impfung regelmäßig auffrischen
Wundstarrkrampf ist eine lebensgefährliche Infektion
Weltweit erkranken jährlich rund eine Million Menschen an Tetanus, dem sogenannten Wundstarrkrampf. Über die Hälfte der Infizierten stirbt im Verlauf der Erkrankung. In Europa stellt der Wundstarrkrampf dank wirksamer Schutzimpfungen keine große Bedrohung mehr dar. Allerdings muss die Impfung regelmäßig aufgefrischt werden. Experten der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen weisen darauf hin, dass der Impfschutz nur dann wirkt, wenn nach der Grundimmunisierung spätestens alle zehn Jahre eine Auffrischungs-Impfung erfolgt.
Die Tetanus-Erkrankung wird durch das Gift eines Bakteriums hervorgerufen. Es schädigt das Nervensystem des infizierten Menschen und führt zu einer krampfartigen Erstarrung der Muskulatur. Bei schweren Krankheitsverläufen kann es zu lebensbedrohlichen Atemstillständen kommen.
Der Tetanuserreger ist auf der ganzen Welt verbreitet. Er befindet sich im Boden und gelangt über Wunden und offene Verletzungen in den menschlichen Körper. Die Grundimmunisierung findet in der Regel bereits im Säuglingsalter durch drei zeitlich gestaffelte Impfungen statt. Danach sind nur noch Auffrischungsimpfungen erforderlich. Diese Impfungen sollten im Impfpass vermerkt werden, damit der Impfstatus jederzeit überprüft werden kann.
aus: Sicherheits-Profi, Ausgabe 6/2011
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