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Startseite > Aktuelles > 08.11.2011: Gefahren des Bluthochdrucks

08.11.2011: Gefahren des Bluthochdrucks

Dienstag, den 08. November 2011 um 08:36 Uhr | Geschrieben von: Andre Schomerus | PDF | Drucken | E-Mail
Aktuelles - Aktuelles

Gefahren des Bluthochdrucks

Bis zum 30. November laufen bundesweit die Aktionswochen der Deutschen Herzstiftung

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland und der wichtigste Risikofaktor für den Schlaganfall. Um darüber aufzuklären, hat die Deutsche Herzstiftung bundesweit Aktionswochen zum Thema „Herz und Druck“ initiiert.  Bis zum 30. November beteiligen sich mehrere tausend Partner, darunter Krankenhäuser, niedergelassene Kardiologen, Apotheken, Krankenkassen, Gesundheitsämter und Betriebe. Nähere Informationen zu den geplanten Aktionen gibt es im Internet unter www.herzstiftung.de (Rubrik Termine) sowie über Telefon: 069/ 955 128 – 333.

Millionen von Männern und Frauen kennen ihren Blutdruck nicht, weil sie ihn nicht messen lassen. „Bluthochdruck hat die tückische Eigenschaft, dass er jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt bleibt. Deshalb laufen diese Menschen einer schleichenden schwerwiegenden Schädigung von Gehirn, Herz, Niere und Augen“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Vielen sei nicht klar, dass man von einem in jungen Jahren normalen oder niedrigen Blutdruck mit zunehmendem Alter in einen Hochdruck hineinwachse. Die Werte würden nämlich mit dem Alter ansteigen, unter anderem, weil die Gefäße ihre Elastizität verlören. Ab 60 Jahre habe jeder Zweite einen zu hohen Blutdruck, bei Menschen im hohen Alter seien es sogar 80 Prozent und mehr, so Meinertz.

In Studien konnte gezeigt werden, dass eine dauerhafte Senkung des Drucks das Risiko, in den nächsten Jahren einen Schlaganfall und andere schwere Herz-Kreislauf-Komplikationen zu erleiden, um etwa die Hälfte verringert. Gleichzeitig steift die Lebenserwartung und auf Dauer auch die Lebensqualität.

Ein mäßiger Blutdruck kann allein durch einen Lebensstiländerung normalisiert werden. Wer bereits Tabletten einnehmen muss, kann die Dosis reduzieren. Wichtig dafür ist: Abnehmen bei Übergewicht, regelmäßige Ausdauerbewegung, wenig Alkohol, wenig Salz sowie regelmäßige Entspannung bei chronischem Stress.

Quelle: der Wecker vom 06.11.2011

Gerne können Sie auch jederzeit unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bereitschaft Aurich auf das Thema Bluthochdruck ansprechen und ihren Blutdruck vor Ort durch unsere Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst kostenlos messen und überprüfen lassen!!

Aktualisiert (Donnerstag, den 17. November 2011 um 20:20 Uhr)

 

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